20 prägende Jahre - Der FC Sankt Pauli ist schuld dass ich so bin

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mOi!n Leute. Es ist in diesem Monat echt zwanzig Jahre her. Ich fühle mich alt. Quatsch, ich fühl mich nicht alt. Ich fühl mich nicht mal richtig erwachsen. Es kribbelt. Ich bin ungeduldig wie ein kleines Kind. Das Frühstück kann nicht schnell genug vorbei sein. Meine Frau hat das Gefühl, ich würde aus der gemeinsamen Wohnung flüchten. Ein Blick auf die Uhr, so langsam wird's Zeit. Schuhe an. Hab ich alles dabei? Karte, Schlüssel, Geld? Alles da. Millerntor, ich komme. Heimspieltag!

Vor zwanzig Jahren hat das angefangen. Damals war es allerdings noch anders. Da habe ich noch nicht in Hamburg gewohnt. Damals hieß Heimspieltag noch einhundert Kilometer Entfernung zum Millerntor überwinden. Gut - zum hsv wären es ein paar Kilometer weniger gewesen. Aber wer will da schon hin. Wir jedenfalls nicht. Also ab zu Aldi, eine Palette Karlsquell kaufen. Wochenendticket lösen und zu fünft ab in den Zug nach Hamburg. Dort angekommen war das Bier leer und die meisten von uns voll. Aber wir waren jung. Anstoßzeiten waren auch nicht ganz so früh damals. Es war noch erste Liga. Und im Schatten der Bäume in der Nordkurve hatten wir ja auch noch Zeit, etwas auszunüchtern, bevor das Spiel anfing.

Ich muss gestehen, viele Details aus dieser Zeit sind mir nicht mehr im Gedächtnis. Es ist eher das Gefühl dieser Anfangszeit, dass noch ein bisschen greifbar ist. Es war für mich alles so schön unkonventionell. Nichts war perfekt. Das Gegenteil war der Fall. Da hatte jemand ein paar größere Rasenbordsteine in einen Erdwall gerammt. Dazu ein paar Wellenbrecher und fertig war die Nordkurve. Da standen Bäume mitten in einem Erstligastadion und zum Pissen gingst du in einen Container, auf dessen Türrahmen dir eine kleine Plakette verriet, dass Die Ärzte diesen gestiftet hätten. Skurril. Rebellisch. Herrlich.

In dieser Saison verfolgten wir so viele Spiele wie möglich. Karten gab’s damals noch im Einzelverkauf ohne große Probleme. Aber wert wollte diesen wiederkehrenden Organisationsaufwand schon haben. Für die dann folgende Saison sollte also die Dauerkarte her. Also hieß es zum Start des freien Verkaufs früh aufstehen und ab zum Kartencenter. Auch das war damals noch in Containern neben dem alten Clubheim untergebracht. Wir waren um halb fünf morgens nicht die ersten, aber die Schlange vor uns war noch überschaubar. Und wenige Stunden später hatte ich sie dann in der Hand - meine erste Dauerkarte für den FC Sankt Pauli. Die haben wir damals noch gelocht und zu den Spielen mit Paketschnur um den Hals getragen. In den folgenden Jahren wurden die Karten dann immer kleiner und passen schließlich sogar ins Portemonnaie.

Welche Spiele sind mir im Gedächtnis geblieben? Natürlich mein erstes - wobei es hier eher das Ergebnis und die Feierei anschließend im Bayernzelt auf dem Dom war. Es war das 4:2 zum Saisonauftakt am 12. August 1995 gegen die Löwen aus München. Damals begegnete man sich noch freundschaftlich.

Etwas weniger freundschaftlich war es in der gleichen Saison bei meinem ersten Auswärtsspiel. Dafür haben wir uns natürlich gleich den Auftritt bei Hansa Rostock rausgesucht. Es war ein Ereignis. Nicht ganz so ereignisreich wie der erste Besuch unserer Truppe an der Ostsee, aber auch nicht ohne. Von wenig freundschaftlichen Wortgefechten über einen leeren Block hinweg bis hin zu fliegenden Bänken und einer Rauchbombe war alles dabei. Aha, auch das ist Sankt Pauli.

Ein weiteres Erlebnis, das in meinem Gedächtnis geblieben sind, ist eine Sonderzugfahrt nach München zum FC Bayern ins Olympiastadion. Es ist erstaunlich wie schnell es gehen kann, bis kein einziges Klo in einem Zug mehr einwandfrei funktioniert und wie lange dann eine Fahrt von Hamburg bis München werden kann. Vor allem, wenn man aufgrund der Zuganbindung von Schleswig-Holstein nach Hamburg schon am Vorabend angereist ist und die Nacht auf der Terrasse des Clochard verbracht hat, nur um rechtzeitig zur Abfahrt in Altona am Bahnhof zu sein. Und der übertriebene Ordnungssinn der Münchner Polizei inklusive des überflüssigen Sicherheitsfummeln noch vor dem Verlassen des Bahnsteigs half der vollen Blase auch nicht wirklich weiter. Egal, muss man mal mitgemacht haben.

Ach ja, mit dem Bus nach Mainz ist auch nicht besser. Zumindest nicht, wenn man sich auf der Hinfahrt für eine Flasche Jägermeister entscheidet, aber dann keine Mittrinker findet. Leer war die Flasche vor dem Weg ins Stadion trotzdem. Ich fand meinen Support damals großartig. Ein paar meiner nicht ganz so alkoholisierten Mitreisenden sagten mir Tage später aber, dass ich diesen Eindruck ziemlich exklusiv hatte. Zum Glück hat mich mindestens einer gesucht, als ich den Bus nach dem Spiel nicht wiederfand. Ich weiß, dass er sich damit nicht nur Freunde auf dieser Tour gemacht hat.

Unvergesslich waren natürlich immer die Derbys gegen die Vorstadt. Damals noch in dieser total hässlichen Betonschüssel, in der es immer zog wie Hechtsuppe. Leider hat Sankt Pauli damals auch die Heimspiele dort gespielt. Ich war also öfter dort, als mir lieb war. Sportlich erfolgreich war es eher selten. Doch aufregend war die An- und Abreise nach Mordor irgendwie immer. Wir hatten Glück - ernsthaft gefährlich wurde es für uns nie.

Irgendwann sind wir dann von der Nordkurve in die Gegengerade umgezogen. Des Öfteren Singing Area, ansonsten darunter. Ich erinnere mich da noch an ein Flutlichtspiel. Gegen wen weiß ich gar nicht mehr. Aber der Anblick war interessant. Über dem Gästeblock, der Haupttribüne und den größeren Teilen der alten Gegengerade konnte man den damals klaren Hamburger Abendhimmel bewundern. Über der Nordkurve hing hingegen eine im Flutlicht deutlich sichtbare Dunstglocke. Und ein süßlicher Geruch machte klar, dass es nichts mit Pyrotechnik zu tun hatte.

In der Singing Area erlebte ich auch mein einziges Spiel der Sankt Pauli Amateure am Millerntor. Ein unvergesslicher Auftritt im DFB-Pokal gegen Bayer 04 Leverkusen. Bis zur etwa sechzigsten Minute hielten die Jungs das 0:0, dann mussten sie sich doch geschlagen geben. Aber der Kampf und die Atmosphäre waren großartig. Am Ende flogen nicht nur Trikots über den Zaun in die Zuschauer, sondern bis auf die Unterbuckse so ziemlich alles, was ein Fußballspieler so tragen kann. Zwei Tage später sind wir dann mit dem Auto nach Meppen gefahren, um die Profis ebenfalls im Pokal zu unterstützen. Ging bei mir aber nicht, zumindest stimmlich nicht. Immer noch heiser vom Amateurspiel.

Irgendwann in den späten Neunzigern gründeten wir dann auch unseren eigenen Fanclub, brachten unser eigenes kleines Fanzine in sehr überschaubarer Auflage heraus und veranstalten im Rendsburger Raum unsere eigenen Fanclub- und Freizeitturniere - einmal sogar mit Teilnehmern aus Mainz. Dieser Kontakt kam durch einen frechen Gruß zustanden, den wir nach einem Heimsieg gegen Mainz 05 unter dem Scheibenwischer eines Pkws mit M05-Aufkleber hinterließen. Wir traten mit unserem Fanclub auch geschlossen in einen Rendsburger Fußballverein ein, um leichter an Hallen für unsere Turniere zu kommen. Wir waren in der untersten Kreisliga das mit Abstand schlechteste Team. Aber die ersten, die komplett in schwarz aufgelaufen sind, zum Leidwesen des einen oder anderen Schiedsrichters. Unsere erste Saison im regulären Spielbetrieb endete mit 0 Punkten und über 250 Gegentoren. Etwas verwirrt war jedoch die erste Mannschaft des Vereins, die sich zusehends damit auseinander setzen musste, dass der Support bei ihren Spielen etwas intensiver war als in der Kreisliga A damals üblich war. Das Millerntor übt halt ungemein.

So ganz körperlich unbeschadet blieb’s dann auch bei mir leider nicht in den ersten Jahren. Anlässlich der schweren Verletzung von Daniel Nivel bei der WM98 in Frankreich sollte es nach einem Freundschaftsspiel zwischen dem hsv und Sankt Pauli am Millerntor anschließend noch eine gemeinsame Demo gegen Gewalt beim Fußball geben. Wir haben uns für diese Demo beim Fanladen als Ordner gemeldet. An das Ergebnis des Spiels kann ich mich nicht mehr erinnern. An die Demo - zumindest an den ersten Teil - schon deutlich besser. An der Ecke Simon-von-Untrecht/Budapester Straße sollte es losgehen. Doch noch bevor der Demozug sich in Bewegung setzte, flogen über einen Bauzaun die ersten Steine und Flaschen von Nazi-Hools auf den Treffpunkt. Da lernte ich eine wichtige Lektion: Schau nach oben, die Flaschen komme nicht von unten. Also hab ich das noch unbeschadet überstanden. Wie nicht anders zu erwarten, krachte es dann auf der Reeperbahn und vor allem am Hans-Albers-Platz noch mal richtig. Ich stand mit einigen anderen noch vor McDonalds und versuchte die Lage zu überblicken. Was dann passierte weiß ich nur aus Erzählungen: Eine kurze Frage, eine kurze Antwort, ein Schlag aufs Maul. Dann kurz zum Lauti, nach vielem blöden Zeug, dass ich erzählt haben soll, dann doch lieber zu den Sani und dann nächsten Morgen Frühstück im AK Altona mit der Diagnose einer Gehirnerschütterung. Die Kippe passte aber morgens schon wieder zwischen die aufgeplatzte Lippen - also alles halb so schlimm.

Nach etwas mehr als fünf Jahren ging’s für mich dann beruflich nach Frankfurt und damit war zu dieser Zeit das Millerntor an den meisten Wochenenden unerreichbar. Meine Dauerkarte verlängerte ich nicht mehr. Ich würde mir einfach eine neue holen, falls ich eines Tages wieder in den Norden zurückkehren sollte. Ich hatte in meinem Leben noch ein paar solch unfassbar guter Ideen. Ich war im August 2001 ein letztes Mal für lange Zeit bei einem Spiel - auswärts beim FC Bayern München. Die anschließende Zweitligassaison verfolgte ich so gut es ging noch über die Berichterstattung in der Sportschau oder auf N3. Abstieg in die Regionalliga und die Reiterkampagne habe ich eher aus der Zeitung mitbekommen. Wenigstens von der Bokal-Saison habe ich dank des überraschend langen Verbleibs im Wettbewerb und der damit verbunden häufigen Übertragungen im FreeTV wieder bewusst etwas mitbekommen. Das kämpferische Spiel im Schnee am Millerntor gegen Werder Bremen und das anschließende ‚mimimi - hätte niemals angepfiffen werden dürfen‘ von Klaus Allofs blieb mir dabei besonders im Gedächtnis. Wie geil.

Am Ende der darauf folgenden Saison stieg Sankt Pauli dann wieder in die zweite Liga auf. Zwei Jahre später hatte ich dann auch endlich ein sky-Abo. Wir hatten uns wiedergefunden, wenn auch deutlich anders als früher. Ich wusste den sportlichen Erfolg dieser Zeit zu schätzen und die zwei Stunden rund ums Spiel waren fest in der Freitagabend-/Wochenend-/Montagabendplanung vorgesehen. Ich habe nahezu jedes Spiel gesehen, allerdings als Sportkonsument vor dem TV, nicht als Fan auf Stehplätzen. Von der aktiven Fangszene war ich damals in etwa so weit entfernt wie vom Millerntor. Kontakt zu den Menschen, mit den ich damals meine ersten Jahre auf Sankt Pauli erlebt habe, hatte ich seit meinem Weggang aus dem Norden kaum noch.

Den Aufstieg in die Bundesliga als Abschluss der Jahr100-Saison feierte ich aus der Ferne vor dem Fernseher mit. Ich weiß noch, dass dachte: Besser als zum 100jährigen kann es ja gar nicht passen. Ich hatte ihn eigentlich erst für eine Saison später eingeplant. Somit war es mir dann auch egal, dass wir ‚nur‘ als zweiter aufgestiegen sind. Obwohl ich es schon toll gefunden hätte, wenn wir die Radkappe geholt hätten. Noch viel mehr hätte es mich aber schon damals gefreut, die Region noch hinter uns zu lassen. Egal, Schwamm drüber. Aufstieg ist Aufstieg.

In der folgenden Saison gab es dann seit Jahren endlich wieder Derbys gegen die Vorstadt. Das Hinspiel schaute ich noch zuhause vorm Fernseher. Wie gern hätte ich ein Ligaderby am Millerntor gesehen. Das hatte ich bis dahin noch nie geschafft. Und so warte ich bis heute noch darauf. Was habe ich geschrien beim 1:0 durch Boller. Ich glaube, meine Frau hatte mich noch nie so erlebt. Ich hatte Tränen in den Augen. Doch dann dieser verf*ckte Sonntagsschuss von Petric - naja zumindest nicht verloren.

Und dann kam der Tag, den ich nie vergessen werde. Der 16. Februar 2011. Nach dem der hsv zu dusselig gewesen war, im Hamburger Wetter einen neuen Rollrasen fachmännisch zu verlegen, musste des Rückspiel auf genau diesen Mittwoch verlegt werden. Ich lebte mittlerweile in Castrop-Rauxel. Dort gab es eine Kneipe geführt von Sankt Pauli Fans mit eigenem Fanclub. An diesem Tag schloss die Kneipe offiziell und es gab ein privates Treffen des Fanclubs. Der Betreiber hatte mich bei früheren Besuchen schon als Sankt Pauli identifiziert und so war ich auch eingeladen und musste das Spiel nicht alleine im Wohnzimmer schauen.

Ich war verdammt nervös, wollte aber vor dem Anpfiff nicht an einen Erfolg glauben. Nochmal so eine Leistung wie im Hinspiel schien mir kaum möglich. Und dann auch noch Benedikt Pliquett im Tor statt Mathias Hain. Ob das gut gehen kann? Es konnte. Je mehr Torschüsse nicht hinter Bene einschlugen, umso größer wurde die Hoffnung, dass in der Keine-Ahnung-wie-das-Scheißding-damals-hieß-Arena doch etwas Historisches geschehen konnte. Der Moment ist schnell erzählt: Ecke Kruse, Verlängerung Boll, Tor Asamoah. Die folgenden 31 Minuten plus Nachspielzeit waren die wahrscheinlich längsten in meinem bisherigen Leben. Was bleibt sind ein unvergessliches Bild von Bene und einer Eckfahne, ein Tattoo auf meinem Arm und die bis heute anhaltende Stadtmeisterschaft mit 2:1 Toren und 4:1 Punkten - Bäm!

Es folgte der Abstieg. Und es folgte meine Rückkehr nach Hamburg zur nächsten Zweitligasaison. Und es folgte ein Anruf meines Bruders, der irgendwie cleverer als ich war, was den Besitz einer Dauerkarte anging. Er behielt seine nämlich, obwohl es ihn beruflich nach München zog. Er bot mir an, seine Dauerkarte solange zu nutzen, bis ich entweder wieder eine eigene habe oder er aus München zurückkommt. Beides ist bisher noch nicht geschehen, aber ich habe es zum Beginn der aktuellen Saison immerhin auf Platz 201-400 der Warteliste geschafft. Eines Tages werde ich wieder meine eigene haben.

Nach zwei oder drei Heimspielen stand ich auch nicht mehr alleine im Stadion. Ich bin sehr froh, mit genau diesen Menschen aktuell ins Stadion zu gehen. Vor allem - ins Stadion ist gut. Der Zeitaufwand für so ein Fußballspiel explodierte völlig im Vergleich zur Spielverfolgung aus der Ferne. Es heißt ja nicht umsonst Heimspieltag. Waren es damals noch zwei Stunden vor dem Fernseher bei ein oder zwei Flaschen Astra, so sah es in Hamburg ganz anders aus. Frühstück und ab aus dem Haus in die Kneipe des Vertrauens auf die ersten ein bis zwei Bier. Dann ab ins Stadion - zu Zeiten der alten Gegengerade noch recht spät ohne eine realistische Chance auf gute Plätze, später dann etwa eine Stunde vor Anpfiff wegen guter Plätze. Nach dem Spiel dann zurück in die Kneipe oder auch mal in die Fanräume, das Spielergebnis feiern oder verdauen. Meist komme ich nach mehr als zwölf Stunden und nicht ganz nüchtern wieder nach Hause. Dafür gibt’s Auswärtsspiele öfter mal zuhause über das AFM-Radio und nicht auch noch regelmäßig in der Kneipe. Ein klein bisschen Recht auf gemeinsames Wochenende hat meine Frau schließlich auch.

Was sich seit Januar 2012 aus meiner Sicht rund um den Fußballclub Sankt Pauli getan hat, könnt ihr hier mehr oder minder ausführlich nachlesen. Zusammengefasst kann ich aber sagen, dass die letzten dreieinhalb Jahre genauso prägend waren wie die ersten. Vielleicht sogar prägender, weil sich meine Sicht auf die Dinge verändert hat. Überspitzt und stark vereinfacht kann man meine Beziehung zu Sankt Pauli so darstellen: Es begann als rebellischer Paaadie-Pauli, entwickelte sich nach der Rückkehr nach Hamburg nach zehn Jahren Abwesenheit vom bis dato vorwiegend sportlich interessierten Fußballkonsumenten zum interessierten und beteiligten Mitglied einer vielschichtigen Fanszene. Viel wichtiger als der sportliche Erfolg oder die gute Stimmung rund um ein Heimspiel am Millerntor sind die Werte, für die der Verein und seine Fanszene einstehen. Das macht mir Gänsehaut, ist nachhaltiger als jeder Sieg. Oder kurz zusammengefasst: Jolly-Verbot wäre für mich schlimmer als Stadionverbot.

Ohne die Menschen, die ich mit und durch den FC Sankt Pauli kennengelernt habe, wäre ich heute garantiert ein anderer Mensch. Und das wäre schade, denn ich mag mich die meiste Zeit. Ich bin dankbar für diese zwanzig Jahre und bin gespant auf jedes weitere, dass noch kommt. Vielleicht werde ich das eine oder andere irgendwann hier oder in anderer Form noch mal etwas detaillierter erzählen.

Für jetzt erstmal danke FC Sankt Pauli - du bist schuld, dass ich so bin!

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